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Critical Thinking als Leitidee in der praktischen IK-Vermittlung

Datum: Montag, 17. Juni 2019
Zeit: 10.15 – 15.30
Ort: ZHAW Hochschulbibliothek Winterthur, Turbinenstrasse 2, Winterthur (Gebäude MB, Raum MB O3.18)

Unser vorletzter Workshop zur Digitalen Transformation hat die Wichtigkeit von Informationskompetenz (IK) und Grundlagenkompetenzen unterstrichen. Dabei stellten wir fest, dass bei der Vermittlung von IK der Schwerpunkt auf Handlungskompetenzen gelegt werden muss. In neueren IK-Definitionen kommt daher dem kritischen Denken eine zentrale Rolle zu:

Information literacy is the ability to think critically and make balanced judgements about any information we find and use. (CILIP 2018)

Auch in den bereits anlässlich eines füherern AGIK-Veranstaltung vorgestellten Frameworks der ACRL bildet kritische Selbstreflexion einen wichtigen Angelpunkt. Es liegt daher nahe, sich näher mit dem Konzept des „Critical Thinking“  zu befassen. Dabei wird es jedoch nicht um eine theoretische Auseinandersetzung gehen. Vielmehr steht der praktische Bezug zur Vermittlung von Informationskompetenz im Fokus: Wie lässt sich kritisches Denken konkret im Alltag der IK-Veranstaltungen stimulieren?

Das Vormittagsprogramm widmet sich der zentralen Bedeutung von kritischem Denken in der Vermittlung von IK und verwandter Kompetenzen. Der Nachmittag wird dazu genutzt, themenspezifisch die Praxis der IK-Vermittlung unter dem Aspekt des kritischen Denkens zu analysieren und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten zu diskutieren.

Programm

ab 10.00 : Eintreffen der Teilnehmer/innen – Kaffee & Gipfeli

10.30 – 11.30 : Silke Bellanger (Uni Basel) & Gary Seitz (Uni Zürich): Informationskompetenz als Critical Thinking – Versuch eines roten Fadens

11.30 – 12.15 : Beatrice Dätwyler (ZHAW Wädenswil): Kritisches Denken und wissenschaftliches Schreiben

12.15 – 13.30 : MITTAGESSEN

13.30 – 15.00 : Diskussion in Fachgruppen

15.00 – 15.30 : Präsentation der Ergebnisse

15.30 – 15.45 : Abschluss der Veranstaltung